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TAUCHEN erhebt die monotonie zur weltanschauung
klänge werden sichtbar |
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„Tauchen ist eine Inszenierung aus Bildern, Formen, Rhythmen und Klängen, die Räume vorsichtig für sich gewinnt, um sie zu verändern und mit neuem Leben zu füllen. Die Betrachter werden auf eine geheimnisvolle Reise in Unterwasserwelten und ferne Städte entführt, die sich wie eine Fata Morgana aus Farben und Tönen erheben. Während die Bildfolgen auf der Leinwand Geschichten erzählen, werden auf unterschiedlichen Ebenen Strukturen, Fragmente und Farbcollagen in den Raum projiziert, deren Detailreichtum den Eindruck des Eintauchens in eine faszinierende magische Welt unterstreicht. Die einzelnen Bilder der Serien entstanden aus collagierten Fotos und auf Film gemalten Miniaturen, die im Kleinbildformat mittels slice-scratching und sandwich-technik verfremdet wurden. Obwohl die technischen Details der verwendeten Spiegeleffekte, spontanen Überblendungen, sowie der spezielle Takt der für diesen Zweck konstruierten Steuerungen, in ihren Einzelheiten für das Auge kaum noch wahrnehmbar sind, sorgen sie in ihrer Gesamtheit für eine ständige harmonische Bewegung der Bilder durch den Raum. In ihrer Bewegung reagieren die Bilder unmittelbar auf die Klänge der elektronischen Instrumentalmusik, deren experimentelle Samples und Programmings einen Klangteppich ausbreiten, dessen Themen sich in langen Wellen wiederholen, und der Assoziationen an prustende Wale und metallische Klänge der ersten U-Boote weckt. Darüber liegen die sehnsüchtigen Klänge einer Trompete, die in ihrem Repertoire von zarten Tönen und fast schwermütiger Klarheit bis hin zu heller Wildheit ihre Nähe zum Jazz kaum verleugnen kann.“ |
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Das Projekt “Tauchen in der Piazza Grande” fand am 5. Oktober 2002 im Rahmen von „Arte in Contemporanea“ auf der Piazza Grande in Modena (Italien) statt. Weiter Auftritte fanden u.a. in der Kulturbrauerei und im Kunsthaus Meinblau in Berlin sowie auf dem Mars in der Eifel statt. |
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Gäste bei Tauchen:
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... und noch mehr:
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